Teurer Maklerverzicht

So viel kostet ein Hausverkauf in Eigenregie

In Eigenregie werden jährlich mehr als 100.000 Wohnimmobilien in Deutschland verkauft. Dabei unterschätzen viele Käufer die Kosten eines Verkaufs ohne Immobilienmakler, denn für Arbeitsaufwand, Dokumente und Vermarktung kommt schnell eine beträchtliche Summe zusammen.

Gerade angesichts der Diskussion um eine Ausweitung des Bestellprinzips nun auch beim Verkauf, dürften viele Eigentümer vermehrt mit dem Gedanken spielen, die eigenen Immobilie ohne einen Makler zu verkaufen. Viele Hausbesitzer, die den Verkauf selbst in die Hand nehmen, unterschätzen jedoch den finanziellen und zeitlichen Aufwand, der dahinter steckt. Wie viel Zeit und Geld in die organisatorischen Abläufe und notwendigen Arbeitsschritte investiert werden muss, wird im Vorfeld jedoch kaum bedacht. Denn ohne Fachkenntnisse und dem richtigen Marketing ist eine Immobilienvermarktung heute kaum möglich.

Wert ermitteln

Der erste zeitliche und finanzielle Aufwand fällt mit der Bestimmung eines Angebotspreises, sowie der Beschaffung der notwendigen Unterlagen bereits an. Für einen Laien gilt es, den Immobilienmarkt über mehrere Wochen intensiv zu beobachten, um ein Gefühl für die Preise und Entwicklungen zu bekommen. Denn zunächst muss der Wert der Immobilie ermittelt werden. Wer ein schnelles und sicheres Ergebnis wünscht, kann einen Gutachter beauftragen. Allerdings kann seine Leistung mit rund 1.500 Euro zu Buche schlagen.

Unterlagen beschaffen

Für den Immobilienverkauf benötigen Eigentümer zudem umfassende Unterlagen, wie die Betriebskostenabrechnung, den Energieausweis oder den Grundbuchauszug, die teils zeitaufwändig beschafft werden müssen und Geld kosten. Fehlen wichtige Unterlagen, kann dies nicht nur den Verkauf erheblich verzögern. Es drohen ei einem fehlenden Energieausweis sogar bis zu 15.000 Euro Bußgeld.

Immobilienvermarktung

Eine vernünftige Immobilienanzeige ist ebenfalls kein Kinderspiel. Ein ansprechendes und hochwertiges Exposé auf mehreren bekannten Immobilienportalen ist notwendig, um den qualifizierten Käufer zu erreichen. Hier sind rund 900 Euro einzukalkulieren. Damit sich das Objekt auch von seiner besten Seite zeigt, sollte unter Umständen ein professioneller Fotograf beauftragt werden. Abhängig von der Größe der Immobilie werden hier weitere rund 300 Euro fällig.

Besichtigungstermine

Und hier kommen wir zu einem der größten Zeitfaktoren beim Privatverkauf – die Besichtigung. Es gilt, die Immobilie richtig vorzubereiten, die Bewerber einzuladen und die Besichtigungstermine persönlich durchzuführen. Zudem kommen auch Terminabsagen und Ausweichtermine vor. Nicht zu vergessen die Nachbereitung der Besichtigungen, bei der Rückfragen von Interessenten zu beantworten und etwaige Unterlagen nachzureichen sind. 30 Arbeitsstunden fallen hier schnell an.

Endspurt

Die eigentliche Verkaufsphase startet, wenn der passende Käufer gefunden ist. Vor dem erfolgreichen Abschluss müssen Privatverkäufer zunächst einen Kaufpreis aushandeln, die Finanzierung der Anwärter prüfen, den Kaufvertrag aufsetzen und ihn beim Notartermin rechtsgültig machen. Wenn der Käufer die geforderte Summe überwiesen und der Nutzen-Lasten-Wechsel stattgefunden hat, steht endlich die Übergabe von Schlüsseln und Unterlagen an. Etwa 15 Arbeitsstunden sollten Verkäufer für die gesamte Abwicklung einkalkulieren.

80 Arbeitsstunden bis zur Schlüsselübergabe

Alle Aufgaben zusammengerechnet verbringen Privatverkäufer bis zur Schlüsselübergabe rund 80 Arbeitsstunden mit dem Verkauf Ihrer Immobilie. Geht man von einem Stundenlohn in Höhe von 25 Euro aus, entspricht das einem Gegenwert von 2.000 Euro. Weitere 3.000 Euro darf man für Gutachter, Vermarktung und Dokumente berücksichtigen. Insgesamt kostet ein privater Hausverkauf somit rund 5.000 Euro.

Makler sparen viel Zeit und Geld

Hinzu kommt das fehlende Verhandlungsgeschickt, welches ein professioneller Makler an den Tag legt. Somit entspricht das Verkaufsergebnis oft nicht dem, was sich der bisherige Eigentümer vorgestellt oder erhofft hat. Der Makler unterstützt Immobilienverkäufer hingegen über den gesamten Verkaufsprozess hinweg und begleitet ihn bis über den Notartermin hinaus. Der Service eines guten Maklers reicht dabei von der kostenlosen Immobilienbewertung über die hochwertige Vermarktung und Preisverhandlung bis hin zur rechtlich einwandfreien Kaufabwicklung und Schlüsselübergabe. Jentz Immobilien bietet hier das Rundum-Sorglos-Paket.

 

Datum: 29. August 2018

Quelle: immocompakt.de